Mittwoch, 7. Dezember 2016

Ein Paar Gedanken zum Nähen von Puppen.

Puppenmitmacherei das 6. Treffen



Heute ist der letzte Tag unseres gemeinsamen Schaffens. 
Es ist schön zu sehen, dass so viele am Puppennähen 
interessiert waren und sich 
dieser Herausforderung gestellt haben. 
Im letzten Jahr waren es schon viele 
und es werden immer mehr, 
das ist schön zu sehen!

Nun bin ich ja keine großartige Schreiberin, 
trotzdem versuche ich mal meine 
Gedanken hier in Worte zu fassen.

Viele von euch haben sich an die 
Herstellung einer Puppe gewagt, 
welcher Art auch immer. 
Ich finde es ganz wunderbar, 
dass immer mehr weg vom fertigen Plastikpüppchen 
und hin zur eigenen Puppe tendieren. 
Es ist so schön, am Ende sein eigenes Werk 
in den Händen zu haben, 
um es dann seinen Lieben zu schenken. 

So ein Nähunterfangen kann manchmal 
ganz schön lange dauern. 
Der eine oder andere legt es vielleicht 
sogar ganz aus der Hand, 
um ein Jahr später 
die Arbeit wieder aufzunehmen. 
Das kennen wir alle mit verschiedensten Projekten. 
Hat man es aber geschafft, 
und am Ende sein fertiges Werk vor sich liegen, 
es mag für einige Betrachter 
schief und nicht perfekt aussehen, 
kann man richtig stolz sein, 
denn schief macht gar nichts, 
es ist mit Liebe und den eigenen Händen gemacht, 
nur das zählt!!! 
Du hast viele Erfahrungen gesammelt 
und beim nächsten Püppchen geht 
vieles leichter von der Hand. 
Die meisten werden ein nächstes Püppchen nähen, 
da bin ich mir sicher, 
denn es macht süchtig, das Puppennähen.

Während so ein Püppchen entsteht, 
man das Köpfchen gestaltet 
die einzelnen Glieder näht, 
und schließlich alles zusammenfügt 
gehen einem viele Gedanken durch den Kopf, 
das passiert ganz automatisch. 
Man steckt also mitten 
in einer Interaktion mit der Puppe…. 
Gedanken wie: wird sie von ihrer 
neuen Mama oder kleinem Papa geliebt? 
Wie muss sie aussehen, 
um zu ihren Mamas oder Papas zu passen? 
usw......
Der Gesichtsausdruck einer jeden Puppe macht ganz viel. 
Es spiegelt sich oft die jeweilige Stimmung 
der Puppennäherin im Puppengesichten 
wieder die sie einzigartig macht.
Viele Puppen lassen sich so ganz einfach 
ihrer Erschafferin zuordnen.

Puppen werden schon viele, viele Jahre selber genäht, 
nicht erst seit den letzten Jahren. 
Auch hat es immer schon berufsmäßige 
Puppennäherinnen gegeben, 
meist Frauen, die das neben dem Hausfrauendasein ausübten, 
ich kenne da einige.
Damals gab es eben noch kein Internet, 
so waren sie in der weiten Welt nicht sichtbar, 
bekannt nur in ihrem Lebensradius. 
Noch vor 5-6 Jahren, mochte es so scheinen, 
als ob nur eine Handvoll Puppennäherinnen 
in Deutschland aktiv sind, 
ihre Puppen konnte man oft über eBay erstehen. 
Etsy DaWanda und Co. waren 
zu der Zeit noch in den Kinderschuhen.

Zurzeit überschwemmen Puppennäherinnen das Internet, 
jede möchte ihre eigene Marke zeigen, 
fast alle haben einen Blog, 
eine eigene Homepage, 
einen DaWanda- oder Etsy – Shop.

Mit den heutigen Möglichkeiten 
der Sozialen Netzwerke, 
sei es mit einer Facebook Seite oder Instagram 
selbst bei Pinterest oder Flickr 
kann man eine breite Masse Menschen 
mit seinen Bildern von Puppen erreichen. 
Die Sozialen Medien machen vieles möglich, 
so ist z.B. meine liebe Freundin Barbara 
mit Puppennähaufträgen so überhäuft worden, 
dass sie bereits heute schon 
bis mindestens Ostern ausgebucht ist. 
Sie vereint ihre Puppennäharbeit 
mit so vielen wunderbaren Bildern und 
Geschichten sogar DIY Nähanleitungen, 
dass fast jeder ihren Puppen erlegen ist 
und eine Wartezeit gerne in Kauf nimmt.

Ich möchte hier am liebsten alle meine 
wundervollen Puppennähkolleginnen nennen….

Vielleicht mache ich das auch einmal, 
nur jetzt sprängt das den Rahmen ;-)

Die sozialen Medien machen es möglich…..
Viele von uns Puppenmacherinnen 
haben regen Austausch über eine 
geschlossene Gruppe bei Facebook. 
Mittlerweile sind wir 34 Puppenmacherinnen, 
und ich kenne noch viele, 
die dort nicht dabei sind.
Der Austausch ist wunderbar, 
und heute nicht mehr wegzudenken.

Ich wollte damit sagen, es gibt also Puppen für alle, 
und sind wir noch so viele, 
die das Puppennähen zum Hauptberuf gemacht haben, 
es gibt für alle einen Markt!!! 
Hat die eine Kollegin keine Kapazitäten 
mehr und man mag nicht warten, 
sucht man unter den vielen anderen, 
ihr werdet sicher fündig.

Bei mir sind im Laufe der letzten Wochen 
auch noch einige weitere Puppen entstanden. 
Meine Kari war dann doch sehr schnell fertiggenäht, 
und meine Hände wollten gerne weiterarbeiten. 
So, schaut einfach hier ein paar meiner Bilder. 
Einige haben bereits ein neues Zuhause gefunden, 
andere sind noch zu haben.





und Hier noch mal in anderen Kleidern

























Jeder der einmal selber versucht hat eine Puppe zu nähen, 
weiß was es für Arbeit macht, 
und wie viele Stunden man sitzt 
bis alles fertig ist.

Ach ja, und wer seine Puppen dann verkaufen möchte, 
darf das ganze rechtliche Prozedere nicht außer Acht lassen! 
Schaut dazu gerne bei Maria von Mariengold vorbei 
sie hat darüber berichtet in 
einem Interview mit Maike Cölle
die wiederum eine wunderbare Anleitung geschrieben hat.

Ich danke euch, dass ihr bis hier gelesen habt…

Danke auch den beiden Initiatoren, 
die dieses hier erst möglich gemacht haben!
Ich sage Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr.

Nun gehe ich noch schnell verlinken bei 
Caro und Maria und freue mich auf eure Beiträge.
Ich danke euch, dass ihr bis hier gelesen habt…

Nun sage ich mal wieder

Bis Bald

Imke
  

Samstag, 3. Dezember 2016

Engel und Hirten

Bei mir sind so allerhand Engel, 
Hirten und Krippenfiguren entstanden.



Fast alle haben bereits 
ein neues Zuhause gefunden.

Momentan findet ihr einige fertige 
Püppchen in meinem Blumenmarkt….

Da noch sooo viel Arbeit vor mir liegt 
zeige ich hier nur Bildchen, 
viele Bildchen J


























Diese mini Kegel Krippenfiguren sind ca. 7-8 cm klein!



Wünsche euch ein schönes 
2. Adventswochenende

Bis Bald


Imke